Neben den klassischen Workshops wird es auf der diesjährigen dgv-Studierendentagung je eine 1 bis 2-stündige Diskussions- und Vortragssektion geben. Beide sind für alle Tagungsteilnehmer offen und finden Freitag und Samstag nachmittag im Anschluss an die Workshops statt.
☞ Freitag nachmittag: Diskussion zum Thema “Zukunft der Studierendentagungen sowie der dgv-Studierendenvertretung”
Jedes Jahr wird die dgv-Studierendentagung an einer neuen Uni von einem neuen Organisationsteam ausgerichtet. Auch die dgv-StudierendenvertreterInnen werden jedes zweite Jahr für die endgültige Wahl auf dem dgv-Kongress nominiert.
Angesichts der Umstellung auf Bachelor/Master-Studiengänge und der daraus folgenden – so die Befürchtung mancher Beobachter – Inkontinuität im Studium könnte die Bereitschaft der Studierenden, eine Tagung zu organisieren oder sich für zwei Jahre als StudierendenvertreterIn wählen zu lassen, sinken.
Stimmt das? Behindert das Bachelor/ Master-Studium wirklich die Organisation einer Tagung oder ein Engagement in der dgv-Studierendenvertretung? Worauf kommt es bei der Organisation einer Tagung und der Arbeit bei und mit der dgv eigentlich an? Und wie könnten die bisherigen Strukturen den neuen Umständen angepasst werden?
Wir haben Studierende eingeladen, die von ihren Erfahrungen als u.a. dgv-Vertreter berichten können und so vom Podium aus die Grundlage für die Diskussion legen werden.
☞ Samstag nachmittag: Vortrag zum Thema “Das Feld online. Ethnographische Methoden zur Erforschung von Online-Spielkulturen“ und offene Präsentation des studentischen Projekts Fensterplatz.
Unser Tübinger Kommilitone Christoph Bareither wird über seine Magisterarbeit referieren. Er schreibt in seiner Ankündigung: Online-Mehrspieler-Computerspiele sind zentraler Bestandteil im Alltag vieler Menschen geworden. Da mag es verwundern, dass das Vielnamenfach, auf dessen Fahne dieser Alltag steht, bisher nur sporadisch im multidisziplinären Feld der deutschen Game Studies ‚mitspielt‘. Mein Vortrag diskutiert den Nutzen und die Grenzen der ethnographischer Methoden unseres Faches für die Erforschung von Spielkulturen und ihrer Funktionen im Online-Alltag der Spieler.
Die Redaktion der Zeitschrift “Fensterplatz” präsentiert sich im Anschluss an den Vortrag und stellt ihre Arbeit vor. Sie möchte vor allem diejenigen zur Teilnahme einladen, die nicht am Fensterplatz-Workshop teilnehmen aber trotzdem an der Redaktionsarbeit interessiert sind und sich informieren wollen.